Blick auf Strand und Beware Beach Restaurant

Endlose Weite: Die 3 abenteuerlichsten Strände in Zeeland für Kitesurfer oder Strandspaziergänge

Lesedauer 2 Minuten

Die Strände in Zeeland – Gibt es etwas Schöneres, als sich den Wind um die Nase wehen zu lassen und dem rhythmischen Rauschen der Wellen zuzuhören?

Für mich ist die Küste der Inbegriff von Freiheit. Die Strände in Zeeland sind so vielfältig wie die Besucher selbst: Mal wild und voller Action, mal ruhig und fast schon poetisch. Ob du die Kraft des Windes beim Kitesurfen suchst oder bei einem langen Spaziergang die Gedanken sortieren willst – ich nehme dich mit zu meinen 3 Lieblingsspots an der zeeländischen Küste.

Domburg

Adrenalin an einem der beliebtesten Küstenspots.

Domburg bietet eine ganz besondere Perspektive auf die Strände Zeelands. Hier flanierst du nicht nur im Sand, sondern kannst wunderbar oben auf dem Damm spazieren. Von dort oben hast du den perfekten Logenplatz: Unten das bunte Treiben am Strand und im Wasser, und über dir ein ganz anderes Schauspiel. Aber Achtung: Zieh zwischendurch mal den Kopf ein! Die Gleitschirmflieger schweben hier oft so dicht über den Weg, dass man sie fast berühren könnte.

Mein Highlight:

Deine Route sollte dich unbedingt zum markanten Wasserturm führen. Mit seinem Kupferdach sieht er fast aus wie ein britischer Soldatenhut. Er wurde 1933 erbaut und nach schweren Kriegsschäden liebevoll renoviert. Heute ist er im Privatbesitz und im Inneren befinden sich zwei exklusive Wohnungen mit einem Panoramaraum direkt unter dem Dach – der Blick über Walcheren muss gigantisch sein!

Westkapelle

Zwischen Leuchtturmfeuer und tosender Gischt.

Wenn du in Westkapelle Richtung BomBaii Strandbar läufst, führt dich ein wunderschöner Holzsteg direkt Richtung Meer. Bleib hier unbedingt einmal kurz stehen und wirf einen Blick zurück über die Schulter: Die ganze Stadt liegt dir zu Füßen und mitten drin ragt der Leuchtturm „’t Hoge Licht“ empor. Er sieht so gar nicht aus wie ein klassischer Leuchtturm.
Was daran so besonders ist, liest du in meinem Beitrag: Sehenswürdigkeiten in Zeeland.

An der Wasserkante angekommen, prägen die typischen Holzstege das Bild, die weit ins Meer hineinragen. Oft triffst du hier Fischer an, die geduldig auf ihren Fang warten.

Vorsicht, nass:

Wenn du bei hohem Wellengang über die Holzstege läufst, solltest du flink sein.
Die Gischt spritzt durch die Holzstreben oft überraschend weit nach oben.
Mein Rat: Nimm entweder Wechselklamotten mit oder vergiss deine Regenjacke nicht
– besonders im Frühjahr und Herbst kann der Wind hier oben ganz schön bissig sein!

Brouwersdam

Der Hotspot für Action und ewige Weite.

Der Brouwersdam ist für mich der Inbegriff von Freiheit unter den Stränden Zeelands. Wenn du hier ankommst, spürst du sofort die Energie. Besonders im September, wenn der Wind kräftiger auffrischt, ist es ein Spektakel: Du kannst stundenlang den Kitesurfern zuschauen, wie sie über die Wellen tanzen, oder einfach selbst den Blick in die Unendlichkeit schweifen lassen. Ein besonderer Moment ist es, wenn sich die hohen Gräser in den Dünen synchron im Wind biegen, dann weißt du, du bist im Urlaub angekommen.

Die Strände in Zeeland sind zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Strand ist nicht gleich Strand. Die Umgebung macht den kleinen, aber feinen Unterschied!

Mein Fazit

Nächster Halt:

Nach so viel frischer Seeluft knurrt sicher der Magen, oder?
Dann klick dich rüber zu meinem kulinarischen Guide: Restaurants in Zeeland: die besten Lokale und mein persönlicher Geheimtipp“ und finde heraus, wo es das beste Fischbrötchen der Region gibt!

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert