Apulien
Apulien entdecken: Liebe auf den zweiten Blick
Der Stiefelabsatz Italiens – eine Region, die ihre wahre Schönheit erst offenbart, wenn man zweimal hinsieht. Ich bin ehrlich: Mein Roadtrip durch Apulien war eine ziemliche Achterbahnfahrt. Ich hatte das perfekte Postkarten-Italien erwartet mit endlosen Olivenhainen und leuchtend gelben Zitronenbäumen.
Doch die Realität nach der Landung in Bari sah erst einmal anders aus. Auf dem Weg nach Süden Richtung Andrano kam die Ernüchterung: karge Landschaften, Müll am Straßenrand, verlassene Häuser und Feigenkakteen, die eher an Wüste als an Mittelmeer-Idylle erinnerten. Rein landschaftlich hat Apulien mich zunächst enttäuscht. Ein Anblick, der so gar nicht in mein Bild vom „Dolce Vita“ passte.
Doch wer Apulien nur nach der Landschaft beurteilt, übersieht das Beste. Bei genauerem Hinsehen haben mich die Altstädte nämlich völlig in ihren Bann gezogen. Sie sind das eigentliche Herz dieser Region.
Welche Orte du unbedingt sehen solltest und welche du getrost links liegen lassen kannst, verrate ich dir in meinen Beiträgen.
1. Der Guide für den Norden: Instagram Hotspots & James Bond Drehorte
Kennst du das? Einmal kurz im Social-Media-Algorithmus gelandet, und schon wirst du mit den immer gleichen, perfekten Fotos aus Apulien überflutet. Man kommt kaum an den Trulli-Häusern von Alberobello oder der berühmten Bucht von Polignano a Mare vorbei. Aber halten die Orte auch, was die Filter versprechen? Ich habe mir das Ganze ohne rosarote Brille angeschaut.
Was dich in diesem Beitrag erwartet:
- Weiße Wunder: Warum Alberobello, Locorotondo und Ostuni trotz der Touristenströme sehenswert sind.
- Küsten-Orte im Vergleich: Ein Blick auf die Nachbarstädte Monopoli und Polignano a Mare. Ich sage dir, welche davon völlig überbewertet ist.
- Filmreife Abstecher: Ein Ausflug in die Steinzeit-Kulissen von Matera und Gravina in Puglia sowie zum mysteriösen Castel del Monte.
2. Der Guide für den Süden: das Ende Italiens & hellblaue Karibikstrände
Wenn du im Norden alles gesehen hast, kann man über einen Abstecher in den tiefen Süden nachdenken. Die Architektur wird hier prunkvoller und die Küste verändert sich, aber nicht jeder Stopp auf der Karte ist die Fahrzeit auch wert.
Das habe ich mir im Süden angeschaut:
- Barocker Glanz: Warum Lecce (besonders bei Nacht) absolut sehenswert ist, was es in Otranto und vor allem vor Otranto zu sehen gibt und was dich in Brindisi erwartet.
- Küsten-Check: Ein Blick auf die Orte Castro und Santa Cesarea Terme sowie auf die Altstadt von Gallipoli.
- Karibik-Feeling: Warum der Strand von Pescoluse (Lido del Sol) seinem Ruf wirklich gerecht wird.
- An der Spitze: Warum sich die Fahrt nach Santa Maria di Leuca und Specchia meiner Meinung nach eher nicht lohnt, es auf dem Weg dennoch ein kleines Highlight gibt.
3. Roadtrip durch Apulien: die beste Route und Wissenswertes zum Mietwagen
Ein Roadtrip durch Apulien erfordert ein bisschen Planung – vor allem, was die Logistik und die Fortbewegung angeht. Apulien erstreckt sich über ungefähr 400 bis 450 Kilometer Luftlinie. Fährt man mit dem Auto können es je nach Route gut und gerne mal bis zum 650 Kilometer sein. Deshalb bietet es sich an, einmal den Standort zu wechseln.
Das erfährst du in dem Beitrag:
- Die beste Reiseroute: Welche wir gewählt haben und was wir beim nächsten Mal anders machen würden.
- Mietwagen-Check: Wo wir unser Auto gemietet haben und welche Versicherungen vor Ort wirklich Sinn machen.
- Überleben auf Italiens Straßen: Alles zur Fahrweise der Italiener und den teils abenteuerlichen Straßenverhältnissen.
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